Mark of the Assassin – Fazit

Heute um kurz vor 18 Uhr war es dann auch für mich als PS3 Besitzer endlich soweit. Mehr als 24 Stunden nach den Besitzern anderer Plattformen war der Dragon Age II DLC „Mark of the Assassin“ oder „Zeichen der Assassinin“ wie es auf deutsch heißt erhältlich.

Natürlich wurde es gleich runtergeladen und durchgespielt. Nach fast 4 Stunden war der Spaß dann vorbei und ich wollte noch schnell mein Fazit dazu abgeben.

Die Synchronstimme von Tallis ist grauenhaft.

Und das sage ich jetzt nicht nur weil ich die Originalstimme von Felicia Day im Kopf habe. Ich persönlich finde Tallis einfach nicht gut synchronisiert.

Tallis aus dem DLC hat bisher wenig mit Tallis aus der Webserie zu tun.

Im DLC wirkt Tallis zum größten Teil wie ein süßes unschuldiges Mädchen das zwischendurch zur mordenden Assassine wird, aber das eigentlich gar nicht will. In den bisher erschienenen 9 Minuten der Webserie wirkt sie dagegen deutlich härter. Ich will nicht zuviel zu der Story des DLCs verraten, aber ihr Hintergrund ist ungewöhnlich und daher sehr interessant. Der Charakter bietet also eigentlich viel Potential, das in so kurzer Zeit einfach kaum zur Geltung kommen konnte. Vor allem auch da sich einem nicht so viele Gelegenheiten bieten sich direkt mit dem Charakter zu unterhalten.

Die Kämpfe sind härter.

Das mag vor allem die freuen, die sich ansonsten beim 2. Teil wenig herausgefordert gefühlt haben (und ich hörte das waren einige). Für mich jedoch ging es nie um die Kämpfe sondern um die Story, daher hatte ich schon etwas Angst als ich zum 6. Mal an einem Kampf direkt am Anfang gescheitert bin, aber das hat sich zum Ende hin gegeben. Der Endkampf war zwar sehr lang, aber diesmal auch für „Movement-Trottel“ machbar (obwohl ich damit dank WoW keine Probleme hatte).

Die Story ist interessant aber weniger episch als bei Legacy.

Die Story spielt in Orlais und beleuchtet so mal einen anderen Teil der Welt als in den bisherigen Spielen. (Orlais ist übrigens die Herkunkt von Aveline also gibt es eine definitive Empfehlung sie mitzunehmen – nicht nur weil ein Verteidiger ganz praktisch wäre.) Zudem erfährt man auch etwas mehr über die Qunari. Mark of the Assassin ist deutlich weniger düster als man es von Dragon Age gewohnt ist, bietet dafür aber sehr viel Witz und seinen eigenen Charme. Von dem typischen “Dark Fantasy Stil” wird man hier allerdings etwas vermissen.

Neue Spielmechaniken.

Wenn man versucht in das Schloss einzudringen wird einem eine neue Spielmechanik präsentiert. Man bekommt die Wahl ob man unauffällig oder mit Gewalt eindringen möchte. Entscheidet man sich ala Assassins Creed für die versteckte Methode darf man ab sofort nicht mehr von Wachen entdeckt werden und kann sich an 2 Trick bedienen die bis zum Ziel die Aktionsleiste darstellen. Zum einen ist das „Ablenken“: Ablenken meint die Fähigkeit einen Stein an eine bestimmte Stelle zu werfen um eine Wache in diese Richtung zu locken. Die andere Fertigkeit heißt „Ausschalten“: Schaltet man jemanden aus so schlägt man ihn für kurze Zeit bewusstlos. In den Schatten können einen Wachen in der Regel nicht entdecken. Zudem sieht man anhand von roten Ringen die Blickrichtung und den Radius in dem sie Alarm schlagen. Nach ein paar Versuchen hat man ganz gut raus wie man es schafft das die Wachen einem den Rücken zudrehen damit man sie kurz aus dem Weg räumen kann nur um dann beim davonschleichen zu hören wie man sich um die um sich greifende Welle an Ohnmachtsanfällen wundert.

Nette Rätsel.

Um für etwas Abwechslung zu sorgen gibt es ein paar eingebaute Rätsel um sich durch das Gebäude zu bewegen. Diese sind nett gemacht und schaffbar, wenn auch nicht ganz so einfach wie in vielen anderen Spielen. Bei dem Feuerrätsel (wer an der Stelle ist wird wissen was ich meine) musste ich schon etwas grübeln bis ich die Lösung hatte. Viel Spaß also dabei – ich hoffe es liegt nicht nur an meiner Ratlosigkeit!

Interessante Charakterdynamiken und spezifische Nebenquests.

Angekünfigt wurden bis zu 12 Stunden Dialog. Diese Zahl lässt sich eigentlich nur dadurch erklären, dass die Charaktere auch in Mark of the Assassin natürlich wieder Gespräche untereinander führen und diese sich natürlich je nach Gruppenzusammenstellung unterscheiden. Je nachdem welche Gruppenmitglieder man dabei hat ergeben sich auch wieder Nebenquests die mit der persönlichen Geschichte dieses Charakters zusammenhängen. Bei Aveline kann man es aufgrund ihrer Herkunft vermuten und bei Isabella kann ich es bestätigen.

Fazit

Insgesamt lässt sich sagen das der DLC durchaus nett geworden ist, wenn auch wieder viel zu kurz. Für echte Fans ist es auf jeden Fall empfehlenswert, jeder andere muss selbst wissen ob ein Kaufpreis von 10 € gerechtfertigt ist. Spaß machts auf jeden Fall :-D

 

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